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                          Das heutige Bebertal - Das frühere Alvensleben

Alvensleben, - ein prächtiges Panorama liegt uns vor Füßen. Nach Westen hin wird das Auge gebannt von einer bewaldeten Kuppe, überragt von einem massigen Rundturm, dem efeuberankten Bergfried der ehemaligen Burg des Bischofs von Halberstadt und von dem aus dem Laube hervorlugenden neuen Flügel des Schlosses der Barone von Veltheim,  das 1439 auf der Stelle der Burg entstand, die ehemals den Markgrafen von Brandenburg gehörte. Bereits im 12. Jahrhundert entstand die mächtige Rundburg als Sitz der Ritter und Grafen von Veltheim und zum Schutz der alten Heer - und Handelsstraße von Lüneburg nach Magdeburg. Im Westen und Norden war sie durch das Tal, im Süden und Osten durch Gräben, Wälle und Ringmauern gesichert. Beträchtliche Mauerreste, Gewölbe und der mit Efeu bewachsene Bergfried blieben erhalten. Genau unter diesem gewaltigen Turm finden alljährlich unsere Welpentreffen statt...

Am Hange des Veltheimberges breitet sich Alvensleben aus, das mit seinen roten Dächern, von Baumkronen unterbrochen, heraufgrüßt. Auf Quarzporphyrtuss liegend. der dort an vielen Stellen zu Tage tritt, besteht es aus zwei ineinander fließende Gemeinden, östlich Markt - und westlich Dorf Alvensleben aus denen sich 1950 der Ort Bebertal bildete.

Bebertal liegt in einer landschaftlich sehr schönen Gegend, inmitten von Naturschutzgebieten, am Nordrand der fruchtbaren Börde und am Rande eines herrlichen Laub - und Nadelwalde. Von leichten Höhen, die bis 130 meter ansteigen bietet sich dem Auge ein herrliches Panorama, das durch seine Weite Entspannung und Ruhe bietet.

Geologisch ist unsere Landschaft sehr gründlich untersucht worden. Das Gebiet gehört zum Flechtinger Höhenzug, der die nördliche Scholle des Mitteleuropäischen Grundgebirges bildet und sich vom Fläming bis in den Drömling bei Oebisfelde erstreckt. Bebertal liegt an dem Bächlein Bever, im Lateinischen Bivera, abgeleitet von Biber, dem Biberfluß unsere Beber die in einem wundervollen Tal, gleich neben den Wellenbergen liegt, einem herrlichen Laubwald, der besonders im Frühjahr im herrlichsten Blumenfloor geschmückt ist. liegt. 

Die Hünengräber der Steinzeit und die Hügelgräber der Bronzezeit beweisen uns ebenfalls, dass unsere Gegend bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Nirgendwo auf der Welt findet man so viele Hünengräber auf engem Raum wie in der "Historischen Quadratmeile" zwischen Bebertal , Haldensleben und Bodendorf. Das schönste und größte Hünengrab, der Stein - oder Felsenkeller auch Königsgrab genannt, liegt südlich von Forsthaus Eiche in einem Birkenwäldchen.

Bebertal gehört zur Straße der Romanik, die Reste der ehemaligen Kirche  des Dorfes Alvensleben findet man in der seit dem 17. Jahrhundert als Friedhofskapelle genutzten Bauwerk. Das Mauerwerk besteht aus Feldstein. In der Südwand findet man zwei später erneuerte romanische Rundfenster. Das Baudenkmal geht in seiner Entstehung auf eine von 35 Taufkirchen St. Stephan unter Bischof Hildegrim von Halberstadt zurück.

Weitere lohnenswerte Baudenkmäler in Bebertal sind die Evangelische Pfarrkirche St. Jacob am Alten Markt mit romanischem Turm und barock erneuertem Langhaus und die barocke Kirche St. Godoberti in Alvensleben-Dorf.

 

 

 

                                                                              

Eine Postkarte aus dem Jahre 1926, genau mittig, das Haus mit dem hellen Giebel ist unser Wohnhaus.

 

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Blick aus dem Landratsturm... auf dem Weg nach oben © Volker Jeschke

 

                                                    

                      

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update: 15. November 2008.

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